Freunde der Erde-Tag Frühjahr 2010

MikroVeda GmbH,
OLV Organischer Landbau Verlag Kurt Walter Lau,
NATÜRLICH GÄRTNERN & ANDERS LEBEN
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Hinweisschild zum Rosengarten Seuren in Bergen-Wellerlooi, NL, dem Veranstaltungsort |
Eröffnung, Begrüßung und EM-Fachberatung mit Verkauf im Folienhaus des Rosariums
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Von rechts nach links: Melanie Schwarzer, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, Gabriele Freitag-Lau und Kurt Walter Lau, Betriebsleiter und zertifizierte EM-Fachberater, Gut Neuenhof, MikroVeda und OLV Verlag. |
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Gabriele Freitag-Lau und Kurt Walter Lau während des Einführungsvortrages über die EM-Biologie. |
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Mitte links Milchbauer Alfred Clanzett, Betriebsleiter und jahrelanger, erfolgreicher EM-Anwender auf dem eigenen Betrieb; Mitte rechts: Toni Peltzer, zertifizierter EM-Fachberater, Gut Neuenhof/MikroVeda. |
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Interessiertes Gedrängel an der Bücher- und Infotheke. Links: Marion Duffhaus, zertifizierte EM-Fachberaterin, Gut Neuenhof/MikroVeda |
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Kurt Walter Lau umringt von wissensdurstigen Besucherinnen. |
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Hinweisschild zu den Workshops |
Workshop 1
"Wie aktiviere ich mir selbst einen Ansatz aus Effektiven Mikroorganismen ("EM-Farming" zu "EMa") |
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Gabriele Freitag-Lau erklärt sehr anschaulich den zahlreichen Teilnehmern, wie jeder seine eigene EM-Aktivierung ("EMa") aus der Stammlösung "EM-Farming", Zuckerrohrmelasse und Wasser in einem umfunktionierten Saftfass herstellen kann. |
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Die Teilnehmergruppe lauscht interessiert den Ausführungen der beiden Referenten. |
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Hier wird durch die Referentin energetisiertes Wasser auf die Zuckerrohrmelasse-Lösung geschüttet. |
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Für eine erfolgreiche Fermentation ist entscheidend, dass so wenig Luftsauerstoff wie möglich an die Mischung kommt. Der Erfolg fällt und steht mit einem luftdicht abschließenden Deckel auf dem Fass. Nach sieben, besser zehn Tagen, so die Referentin, ist das "EMa" fertig und kann vielfältig in Haus, Garten, in der Tierpflege und fast multifunktionell im täglichen Leben eingesetzt wer |
Workshop 2
"Wie stelle ich mir selbst ein gutes Bokashi her?" |
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Kleine theoretische Einführung vorab. |
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Die Grundform für einen später lang gezogenen Haufen aus Erde, Gemüseresten, Rasenschnittgut, Gehölzhäcksel, Beikräutern ohne Samenansatz, verdorbenem Heu und Stroh, Urgesteinsmehl und alles andere an organischen Materialien, das einfach im Garten oder in der Landwirtschaft als "Abfall" aufzutreiben ist. Jede etwa 15 bis 20 Zentimeter dicke Lage wird mit dem selbst hergestelltem "EMa" (aus „EM-Farming“) oder dem Fertigprodukt "ProMilieu TERRA" von MikroVeda besprüht (hier mit einer üblichen Rückenspritze) oder begossen. |
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Man achte auf ein ausgewogenes Verhältnis von saftigem (z.B. Gras) zu faserigem (z.B. Strohhäcksel) Material. |
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Die Teilnehmer des Workshops legten fleißig selbst Hand an. |
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Gabriele Freitag-Lau stellte eine Probe des aus Getreideresten und weiteren wertvollen bioaktiven Inhaltsstoffen des von MikroVeda hergestellten und vertriebenen Fertig-Bokashis vor und empfahl dieses Produkt als Starter für die eigene Gartenbokashi-Herstellung. |
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Die Teilnehmer nahmen eine Duftprobe und waren von dem sehr angenehm süß-säuerlichen Geruch des Produktes positiv überrascht. |
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Die Referentin streut das käufliche Fertig-Bokashi wie Puderzucker immer wieder auf die einzelnen Schichten der Gartenabfälle. |
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Zusammenfassung: Nachdem der Haufen fachmännisch aufschichtet und mit der Schaufel immer wieder leicht zusammengedrückt wurde, ist die Arbeit fast beendet. Es wird ganz zum Schluss nur noch eine Kunststofffolie (z.B. Silagefolie aus dem Landhandel) über den Haufen gelegt und die Ränder mit schweren Steinen abgedeckt. Das Material ist nach zwei bis drei Wochen von den Effektiven Mikroorganismen (EM) durchgearbeitet und kann auf die Gartenbeete ausgebracht oder direkt an einzelne Pflanzen verteilt werden. Zu diesem Zeitpunkt ist die grobe Struktur der wertvollen "Abfälle" noch zu erkennen. Nach weiteren zwei bis drei Wochen haben die am Umbauprozess beteiligten größeren Bodentiere, wie z.B. die Regenwürmer, den Rest der Arbeit getan. Das perfekte Zusammenspiel zwischen der Mikro- und Makrofauna.
Mit einem selbst hergestellten Gartenbokashi fördert man den wichtigen Humusaufbau seiner Gartenerde und füttert gleichzeitig auch direkt seine Pflanzen. Durch den Vorgang den die Wissenschaft "Endocytose" nennt, nimmt die Pflanze sogar einen Teil der Bodenbakterien durch ihre feinen Haarwurzeln auf und frisst sie.
Fazit der Teilnehmer: Die Effektiven Mikroorganismen sind nicht nur ausgezeichnete Bodenverbesserer und Stofflieferanten für unsere Kulturpflanzen, sondern auch wertvolles Pflanzenfutter. Außerdem kann man sie im täglichen Leben auch anderweitig vielfältig verwenden. Aber das wäre schon wieder eine andere Veranstaltung, die zu einem späteren Zeitpunkt angeboten wird.
Auf diese Art und Weise ernähren wir unsere späteren Lebensmittel so natürlich wie möglich. Zur Erinnerung: Gabriele Freitag-Lau drückte es beim „EMa“-Workshop so aus: „Mehr Natur pur geht nicht!“
Die grundlegende Erkenntnis, die Veranstalter und Teilnehmer dieses „Freunde der Erde-Tages“ am Schluss gemeinsam gewonnen haben, drückte schon der große Heilkundige Paracelsus (1493-1541) in etwa wie folgt aus:
„Eure Lebensmittel sollen Eure Heilmittel sein!“ |